Die Schlei-Barkasse Atlas

Ihre Stadtrundfahrt von Schleswig auf dem Wasser

Die herrliche Schlei

Erleben Sie die wunderschöne Schlei von Bord aus! Genießen Sie die traumhafte Landschaften von See aus

100 Jahre auf dem Wasser

Die 100 Jahre alte, ehemalige Hamburger Hafenbarkasse Atlas fährt Sie zu allen wichtigen Punkten

Wasser-Stadtrundfahrt

Wenn Sie schon immer alles über die Wikingerstadt Schleswig erfahren wollten, dann erfahren Sie auf der 45-minütigen Tour alles.

Die Lady freut sich auf Sie!

Die Barkasse „Atlas“ wurde 1921 von der Werft Ernst Menzer in Hamburg als Hafenbarkasse für den Hamburger Hafen gebaut. Folgende Daten des Lebenslaufes des Schiffes konnten wir recherchieren:

  • 1921 Stapellauf bei E. Menzer als „MINNA“, Indienststellung für die Firma J.A.H Meyer
  • 18.01.1936 verkauft an die Firma Rischer & van der Heide, Hamburg, umbenannt in „BERNHARD“
  • 04.02.1936 nach nur 18 Tagen weiterverkauft an Firma Max Jens Barkassenbetrieb, Hamburg, umbenannt in „STEINHÖFT“
  • 15.09.1939 Eintrag im Schiffsregister für die Witwe Henriette Jens, keine Namensänderung
  • 08.07.1975 verkauft an M. Quandt, Lübeck, Einsatz als Tagesausflugsschiff im Lübecker Hafen und auf der Trave
  • 1982 Umbau, aktuelle technische Daten: Länge 18,68 Meter, Breite 3,95 Meter, Tiefgang 1,21 Meter
  • Oktober 1998 Verkauf an Wolf Mehl, Schleswig, Einsatz als Tagesausflugsschiff auf der Schlei
  • 23.11.2020 Verkauf an Atlas Schifffahrtsgesellschaft, Rabel, keine Änderung des Einsatzgebietes

Über die Eigner

Die Atlas Schifffahrtsgesellschaft ist eher zufällig entstanden, aber vielleicht war es auch eine Fügung. Ein Freund aus Schleswig machte uns im Sommer 2020 auf die „Atlas“ aufmerksam, die zum Verkauf stand. Lutz Woitas hatte ein halbes Jahr vorher gerade seine Firma Frachtschiff-Touristik Kapitän Zylmann GmbH nach 12 Jahren Tätigkeit an Carsten Soester verkauft.

Seit frühester Jugend mit der Seefahrt und Schifffahrt verbunden, sah Lutz Woitas hier die Möglichkeit, ein historisches Schiff zu erhalten und wieder in Fahrt zu bringen. Bereits im Zeitraum 1999-2001 engagierte sich Lutz Woitas in einem Bremer Verein, der einen ehemaligen Stückgutfrachter der Traditionsreederei DDG Hansa kurz vor der geplanten Veschrottung als Museumsschiff wieder nach Bremen holen wollte. Dieses Schiff hieß zum Zeitpunkt der Verhandlungen ebenfalls „Atlas“. Leider konnte der Verein diese Idee dem Bremer Senat nicht näherbringen und so wurden die erforderlichen Mittel für den Kaufpreis nicht bereitgestellt.

Vielleicht war diese Geschichte ein Omen, die zweite „Atlas“ zu übernehmen. Nur noch sehr wenige Schiffe aus der Epoche der 20er Jahre sind heute existent, und so beschlossen die beiden „Jung-Reeder“ den Kauf im September 2020.